Slider
Auch im Jahr 2018 stehen wieder diverse Änderungen im Arbeitsrecht an. Der folgende Beitrag gibt Ihnen einen kurzen Überblick hierüber.

Am 25. Mai 2018 treten zeitgleich die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und das neue deutsche Datenschutzgesetz in Kraft. Übergangsvorschriften gibt es nicht, die neuen gesetzlichen Vorgaben gelten ab dem ersten Tag ohne Einschränkungen.
Um den gesetzlichen Neuregelungen in der Praxis zum Erfolg zu verhelfen, hat die EU empfindliche Bußgelder für Verstöße auch gegen allgemeine Datenschutzgrundsätze beschlossen. Im schlechtesten Fall drohen Bußgelder von bis zu 20 Mio Euro oder (wenn dieser Betrag höher ist) bis zu 4 % des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangen Geschäftsjahres.
 
Besonderheiten gelten wie bisher für den Beschäftigten-Datenschutz. Dieser Beitrag erläutert, welche organisatorischen Schritte bei Unternehmen, die das Thema bislang zurückgestellt haben, nunmehr kurzfristig geboten sind, um den Handlungsbedarf zu ermitteln und größere finanzielle Risiken ab dem Frühjahr 2018 zu vermeiden.

Compliance Systeme werden von vielen deutschen Unternehmen insbesondere im Mittelstand immer noch als Luxus angesehen. Richtig ist, dass die Einführung, Umsetzung und laufende Verwaltung eines umfassenden Compliance-Systems Zeit und Geld kostet. Geld, das sich im Falle eines Compliance-Verstoßes jedoch schnell bezahlt machen kann. Ein wegweisendes neues Urteil des Bundesgerichtshofs vom 09.05.2017 (1 StR 265/16) verdeutlicht die Bedeutung eines Compliance-Managementsystems.

Die Befristung von Arbeitsverträgen erhält viele Fehlerquellen. Besonders wichtig ist die Einhaltung der Schriftform, dies gilt sowohl für erstmalige Befristungen als auch für Verlängerungen von schon befristeten Arbeitsverhältnissen. Das Bundesarbeitsgericht hatte nunmehr wieder einmal Gelegenheit aufzuzeigen, dass sich Formfehler erheblich zu Ungunsten des Arbeitgebers auswirken können. (BAG Urteil vom 14. Dezember 2016 – 7 AZR 797/15)

Auch das Jahr 2017 bringt wieder zahlreiche Änderungen für die Personalarbeit mit sich. Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Neuerungen verschaffen.

Es ist eine Art Albtraumszenario für viele Arbeitgeber. Arbeitnehmer, die nacheinander oder überlappend an unterschiedlichen Krankheiten leiden und nicht nur länger ausfallen, sondern sogar über sechs Wochen hinaus Lohnfortzahlung beanspruchen. Ein jüngst veröffentlichtes Urteil des Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (Urteil vom 18.04.2016, 3 Sa 37/15) zeigt erneut, dass nicht in allen Fällen Zahlungspflichten bestehen.

PMN Logo 2016 beige

EMPLAWYERS wurde in der Kategorie "Newcomer" mit dem PMN Managment Award ausgezeichnet.

Zum mittlerweile achten Mal sind am Dienstagabend in Frankfurt die PMN Management Awards verliehen worden. Dabei wurden in fünf Kategorien innovative Projekte aus dem Management und den Business-Service-Bereichen von Wirtschaftskanzleien und WP-Gesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet. Im Rahmen einer Gala mit fast 100 Gästen in der Villa Kennedy in Frankfurt wurden die begehrten Trophäen verliehen.

Mehr zu den Awards und alle Gewinner finden Sie hier.

v.l.n.r.:  Christiane Müller-Haye, Roland Falder, Frank Walk, Claudia Schieblon (Quelle: PMN)

EMPLAWYERS Partner Roland Falder im Wirtschaftsmagazin CHINA CONTACT über neue Entwicklungen im chinesischen Arbeits- und Sozialrecht.

Artikel lesen ...

Mit Wirkung zum 1. Oktober dieses Jahres tritt eine - gerade für Arbeitsverträge – bedeutende Änderung des Rechtes der Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Kraft. Die Novellierung des § 309 Nr. 13 BGB betrifft eine Vielzahlt von Rechtsbereichen. Aus arbeitsrechtlicher Sicht ist die Änderung besonders für die gängigen vertraglichen Ausschluss- bzw. Verfallsklauseln von Bedeutung und macht eine Überarbeitung der bis dato gängigen Klauselformulierungen nötig.

Vereinbarungen zu Telearbeit, besser bekannt unter dem Stichwort „Home Office“, sind aus der modernen, flexiblen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Am 5. Juli 2016 hatte das Bundessozialgericht darüber zu urteilen, ob Wege innerhalb der eigenen Wohnung für Beschäftigte an einem Home Office-Arbeitsplatz Betriebswege sind und damit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Dies verneinten die Richter aus Kassel in dem hier besprochenen Beschluss(BSG, 05.07.2016 - B 2 U 5/15 R).