In einem aktuellen Aufsatz, der in dem jüngsten Heft der Neuen Zeitschrift für Arbeitsrecht am 11. April 2016 (Heft 7/2016) veröffentlicht wurde, beschäftigte sich EMPLAWYERS-Partner Roland Falder mit der in der Praxis üblichen Befristung und der nicht selten praktisch relevanten vorzeitigen Beendigung einer Auslandsentsendung. Darin weist er darauf hin, dass Entsendungsvereinbarungen als Zusatzvereinbarung zu einem bestehenden deutschen Arbeitsvertrag regelmäßig deutschem Recht unterliegen und damit auch dessen Schranken beachtet werden müssen. Dies gilt insbesondere für die in der Praxis üblichen Befristungen die eines sachlichen Grundes bedürfen. Bei einer vorzeitigen Rückholung des Arbeitnehmers aus dem Ausland sind sowohl das Kündigungsschutzgesetz (für den Fall einer Änderungskündigung) als auch die Rechtsprechung zum Widerrufsvorbehalt zu beachten. In der Praxis stellt sich somit die Rückholung eines Arbeitnehmers sowohl während des Laufs einer befristeten Entsendung als auch zum Ablauf der Befristung als nicht unproblematisch dar und bedarf einer sorgfältigen Vertragsgestaltung.

Bei Interesse können wir Ihnen gerne eine Kopie des Aufsatzes zur Verfügung stellen.